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Durchführung der statischen Sicherungsmaßnahmen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie angekündigt, haben in der Zwischenzeit die ersten persönlichen Gespräche mit den Mieterinnen und Mietern stattgefunden. Im Rahmen dieser Gespräche haben wir Ihnen die konkret vorgesehenen Arbeiten, die geplante Positionierung der Träger und Stützen sowie die damit für Sie verbundenen Auswirkungen im Detail erläutert. Wir bedanken uns bereits an dieser Stelle für die konstruktive Mitwirkung zu den leider nicht zu umgehenden Sicherungsmaßnahmen.

In den Gesprächen sind häufiger ähnliche Fragen aufgekommen, die wir nachfolgend gebündelt beantworten möchten, damit alle Mieterinnen und Mieter über denselben Kenntnisstand verfügen.

  1. Notwendigkeit der Sicherungsmaßnahmen

Wie wir bereits in den Schreiben vom 20. April 2026 ausgeführt haben, sind die Sicherungsmaßnahmen dringend erforderlich, um die Nutzung des Gebäudes weiter aufrecht zu erhalten.

Die statischen Untersuchungen der Geschossdecken haben ergeben, dass bezüglich der Standsicherheit ohne sichernde Maßnahmen Bedenken bestehen. Um eine weitere sichere Nutzung des Gebäudes zu ermöglichen, müssen die Decken kurzfristig mittels Trägern und Stützen abgestützt werden.

Die Untersuchung der Gebäudedecken sowie die nachfolgende Planung der Sicherungsmaßnahmen ist durch das anerkannte Ingenieurbüro Krebs + Kiefer Ingenieure GmbH erfolgt. Herr Dr.-Ing. Daus war bei den Informationsveranstaltungen anwesend, hat den Zustand der Gebäudedecken sowie das Prinzip der vorzunehmenden Sicherungsmaßnahmen erläutert und stand für Fragen zur Verfügung.

Wir haben die Ergebnisse der statischen Untersuchungen zusätzlich (freiwillig) der Bauaufsicht vorgelegt. Diese hat die Gutachten durch einen öffentlich bestellten Prüfsachverständigen unabhängig prüfen lassen. Auf dieser Grundlage hat die Bauaufsicht bestätigt, dass die von Krebs + Kiefer empfohlenen Sicherungsmaßnahmen erforderlich, geeignet und verhältnismäßig sind, um die Nutzung der Gebäude aufrecht zu erhalten.

Wichtig ist, dass die statischen Sicherungsmaßnahmen je Gebäude von unten nach oben (also im Keller beginnend) etagenweise ausgeführt werden müssen und ein Einbau in allen Wohnungen erforderlich ist, um die erforderliche, sichernde Wirkung zu gewährleisten.

  1. Positionierung der Stützen

Durch die Träger und Stützen wird die Last der Geschossdecken und aus der Nutzung der Wohnungen gleichmäßig verteilt und nach unten abgetragen. Aus statischen Gründen ist es daher zwingend erforderlich, dass diese in den Wohnungen aufeinander abgestimmt eingebaut werden.

Die konkrete Positionierung der Stützen wurde auf Basis der durchgeführten Vermessungsergebnisse sorgfältig geplant. Der Statiker hat dabei im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten versucht, die Stützen und die Kanthölzer, auf denen diese aufstehen müssen, unter Berücksichtigung Ihrer Möblierung so zu positionieren, dass die Beeinträchtigungen für Sie als Mieterinnen und Mieter so gering wie möglich gehalten werden. Die Vermessung der Wohnungen hat u.a. ergeben, dass die Wände in den Etagen nicht immer exakt übereinanderstehen. Dies führt dazu, dass die Träger und Stützen nicht immer in unmittelbarer Nähe zu Wänden positioniert werden können, sondern teilweise mit Abstand eingebaut werden müssen. Eine Umpositionierung einzelner Stützen in einzelnen Wohnungen ist aus statischen Gründen leider nicht weiter möglich. Die jetzt vorgestellte Positionierung ist bereits das Ergebnis eines Optimierungsprozesses der Sicherungsmaßnahmen bezogen auf alle Wohnungen im jeweiligen Gebäude.

Uns ist bewusst, dass der Einbau der Stützen und der Kanthölzer im Bodenbereich zu leider nicht zu vermeidenden Beeinträchtigungen führt. Um dies angemessen zu berücksichtigen, soll in Abhängigkeit zu der von Wohnung zu Wohnung variierenden Intensität der Beeinträchtigung mit Ihnen eine angemessene Mietminderung vereinbart werden.

  1. Vorbereitung der Sicherungsmaßnahmen

Für die Aufstellung der Stützen an den statisch erforderlichen Positionen müssen in einigen Wohnungen Möbel verrückt werden. Mit dem Verrücken der Möbel haben wir das Fachunternehmen Fermont beauftragt, welches bereits die Sicherungsmaßnahmen im Keller durch Um- und Ausräumen unterstützt hat. Ein Mitarbeiter der Firma Fermont nimmt an allen Mietergesprächen teil, um gemeinsam mit Ihnen das Umstellen der betroffenen Möbel zu besprechen und sofern ein Verrücken der vorhandenen Möblierung nicht in Betracht kommen sollte, eine Lösung zu erarbeiten.

Nach der bestehenden Planung ist nicht davon auszugehen, dass es zu Beschädigungen an Mobiliar, Inventar oder der Wohnung selbst kommt. Ebenso ist nicht von einer Verschmutzung der Wohnung auszugehen. Säge- und Anpassungsarbeiten werden außerhalb der Wohnung ausgeführt. Sollte es dennoch zu Beschädigungen oder Verschmutzungen kommen, werden wir uns um die Beseitigung bzw. den Schadensausgleich kümmern.

  1. Durchführung der Sicherungsmaßnahmen

Während der Einbringung der Stützen und Träger ist ein Verbleib in der jeweiligen Wohnung aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Der vorübergehende Auszug dient auch der Beschleunigung der Maßnahme. Nach Abstimmung mit dem ausführenden Unternehmen gehen wir davon aus, dass die Maßnahme in der Regel innerhalb von 2 Arbeitstagen je Wohnung, also mit einer Übernachtung außerhalb der Wohnung, durchgeführt werden kann (Zugang zur Wohnung an Tag 1 ab 8:00 Uhr und Rückgabe an Tag 2 ab 17 Uhr).

Für die Übernachtung außerhalb Ihrer Wohnung organisieren wir eine Übernachtung in einem in der Nähe gelegenen Hotel oder zahlen Ihnen einen Einmalbetrag, wenn Sie sich selbst um eine alternative Übernachtungsmöglichkeit kümmern möchten. Im Detail soll dies im Gespräch mit Ihnen abgestimmt und fixiert werden.

  1. Vereinbarung der Abstimmungsergebnisse

      Um die Abstimmungsergebnisse für Sie und uns als verlässliche Grundlage zu dokumentieren, würden wir gerne mit Ihnen eine entsprechende Vereinbarung treffen („Nachtrag zum Mietvertrag“). Inhalt der Vereinbarung sollten die folgenden Punkte sein:

–     Vereinbarung Dauer/Termin für die Einbringung der Sicherungsmaßnahmen in Ihrer Wohnung

–     Regelung des Umstellens/Verschiebens von Mobiliar durch die Fa. Fermont auf unsere Kosten, zur Dokumentation des Zustands vor Übergabe der Wohnung zum Einbau der Sicherungsmaßnahmen und der Haftungsübernahme für bei den Arbeiten verursachte Schäden an Mobiliar, Inventar oder der Wohnung

–     Vereinbarung der Bereitstellung eines Hotelzimmers für die Dauer der Einbringung der Sicherungsmaßnahmen in Ihrer Wohnung oder der Zahlung einer Tagespauschale, wenn Sie sich selbst um eine alternative Unterbringung für diesen Zeitraum kümmern möchten

–     Vereinbarung einer Reduktion der Kaltmiete für die Dauer des Auszugs während der Einbringung der Sicherungsmaßnahmen in Ihrer Wohnung

–     Vereinbarung einer Mietminderung für durch die Sicherungsmaßnahmen verursachte Beeinträchtigungen der Nutzung der Mietsache (da die Wohnungen unterschiedlich stark betroffen sind, variiert die aus unserer Sicht angemessene Mietminderung, was wir gerne mit Ihnen persönlich abstimmen möchten)

Durch Abschluss einer solchen Nachtragsvereinbarung zum Mietvertrag würden die im Zusammenhang mit der Einbringung der Sicherungsmaßnahmen stehenden Themen für Mieter und Vermieter transparent und verlässlich geregelt. Der Mietvertrag würde in allen übrigen Punkten unverändert bleiben (was in einer solchen Nachtragsvereinbarung auch ausdrücklich festgehalten wird).

  1. Was geschieht nach Einbau der Sicherungsmaßnahmen?

Auf der Grundlage der Untersuchungen zum Zustand der Gebäudedecken durch die Krebs + Kiefer Ingenieure GmbH haben wir eine Prüfung beauftragt ob und wie eine Sanierung des statischen Systems der Gebäude möglich ist. Ergebnisse hierzu erwarten wir für das vierte Quartal diesen Jahres und werden diese nach dem Vorliegen mit der Bauaufsicht der Stadt Frankfurt abstimmen und dann wieder auf Sie zu kommen. Die Sicherungsmaßnahmen müssen bis zu einer möglichen Sanierung dauerhaft aufrecht erhalten bleiben.

  1. Hinweis für den Fall eines gewünschten Auszugs

In den bisherigen Gesprächen wurden wir mehrfach gefragt, welche Möglichkeiten bestehen, wenn Mieterinnen oder Mieter sich aufgrund der aktuellen Situation dazu entscheiden, ihre Wohnung aufzugeben. Auch hierzu möchten wir nochmals ausdrücklich klarstellen: Sollten Sie sich für einen Auszug entscheiden, werden wir auf die Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist verzichten und eine kurzfristige Beendigung des Mietverhältnisses ermöglichen.

Die konkrete zeitliche Abwicklung können wir flexibel und entsprechend Ihrer persönlichen Situation mit Ihnen abstimmen. Wenn Sie hierzu Fragen haben oder diese Möglichkeit für Sie grundsätzlich in Betracht kommt, sprechen Sie uns gerne jederzeit an. Wir besprechen die Einzelheiten vertraulich und individuell mit Ihnen. Gerne erreichen Sie uns hierzu sowie bei allen weiteren Fragen per E-Mail unter dialog@amOederWeg.de oder telefonisch unter 069 – 768 072 111.

 

Wir möchten uns nochmals bei allen Mieterinnen und Mietern bedanken, die uns trotz der bestehenden Fragen und den mit der Situation verbundenen Belastungen bislang konstruktiv unterstützen.  Ihre Unterstützung und konstruktive Mitwirkung sind ein wichtiger Beitrag dazu, dass die Arbeiten für alle Bewohnerinnen und Bewohner zügig, sicher und ohne weitere Verzögerungen durchgeführt werden können.

Aufgrund der Weigerung einzelner Mieter Zugang zu den Wohnungen für die Vermessung zu gewähren, fehlender oder sehr zögerlicher Rückmeldungen zur Terminvereinbarung für die Maßnahmen im Keller ist es bereits zu einer Verzögerung der Sicherungsmaßnahmen gekommen. Angesichts des bestehenden Sicherungsbedarfs können weitere Verzögerungen leider nicht hingenommen werden. Wie bereits erläutert, entfalten die statischen Sicherungsmaßnahmen je Gebäude nur dann die erforderliche Wirkung, wenn sie nunmehr zeitnah in allen Wohnungen und Kellerräumen ausgeführt werden können. Sollte dies im geplanten und mit den Mieterinnen und Mietern abgestimmten Zeitraum nicht gelingen, müssen wir als Eigentümer entscheiden und mit der Bauaufsicht der Stadt Frankfurt am Main abstimmen, ob die Nutzung der Wohnungen weiter aufrechterhalten werden kann.

Wir bitten Sie daher die mit Ihnen abgestimmten oder noch abzustimmenden Termine zwingend einzuhalten und uns bei der Durchführung der Sicherungsmaßnahmen aktiv zu unterstützen. Unser gemeinsames Ziel bleibt es, die erforderlichen Maßnahmen zügig mit Ihnen umzusetzen. Wir sind überzeugt, dass wir dies gemeinsam schaffen können, und danken Ihnen bereits jetzt herzlich für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

 

Information zu Betonierarbeiten am 28. Mai und 2. Juni 2026

Im Zuge der laufenden Arbeiten am Oeder Weg stehen Betonierarbeiten für die Bodenplatte an. Dabei wird der Beton eingebracht und anschließend durch sogenannte Flügelglättarbeiten geglättet und bearbeitet.

Die Arbeiten sind an den folgenden Tagen vorgesehen:

Donnerstag, 28. Mai 2026
Dienstag, 2. Juni 2026

Die Betonpumpe wird an beiden Tagen voraussichtlich gegen 7:00 Uhr angeliefert. Mit der Betonage soll jeweils gegen 7:30 Uhr begonnen werden.

Im Anschluss an die Betonage wird die Bodenplatte geglättet. Nach derzeitigem Stand gehen wir davon aus, dass diese Arbeiten aufgrund der aktuellen Temperaturen jeweils gegen 20:00 Uhr abgeschlossen werden können. Da die Verarbeitung und Glättung des Beton jedoch auch von äußeren Bedingungen abhängen, kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass die Arbeiten im Einzelfall länger andauern. Für diesen Fall liegt eine entsprechende Sondergenehmigung der Stadt Frankfurt vor.

Aktueller Stand: Vermessungen und Planung von Sicherungsmaßnahmen

Im Zuge der technischen Untersuchungen an den Gebäuden am Oeder Weg, in der Adlerflychtstraße und in der Hermannstraße wurden nach partieller Freilegung tragender Zwischendecken bauliche Mängel festgestellt. Auf dieser Grundlage werden derzeit erforderliche Sicherungsmaßnahmen geplant.

Die Vermessung der Wohnungen ist hierfür ein wichtiger vorbereitender Schritt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere statische Detailplanung und die konkrete Vorbereitung der Maßnahmen in den einzelnen Wohnungen.

In der Adlerflychtstraße 35 und 37 wurden die Vermessungen bereits durchgeführt. Für die beiden weiteren Gebäude stehen die Vermessungen bevor beziehungsweise werden aktuell vorbereitet.

Die Detailplanung der Sicherungsmaßnahmen läuft. Die Umsetzung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Sobald weitere belastbare Informationen vorliegen, werden die betroffenen Mieterinnen und Mieter über die nächsten Schritte informiert.

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf wenden Sie sich bitte an die Hausverwaltung Bossert Immobilien oder per E-Mail an dialog@amoederweg.de.

Aktuelle Mieterinformation März 2026

Rückbau Oeder Weg 74–78

Der Rückbau der Gebäude Oeder Weg 74–78 schreitet planmäßig voran. Für die damit verbundenen Beeinträchtigungen bedanken wir uns ausdrücklich für Ihr Verständnis.  Voraussichtlich ab Mitte der kommenden Woche wird der Abbruch vollständig abgeschlossen sein. Im Anschluss beginnt die Baugrubensicherung.

Der Start der Rohbauarbeiten für die künftige Neubebauung des Grundstücks ist weiterhin für Anfang Mai vorgesehen. Über konkrete Planungsstände und weitere Meilensteine informieren wir Sie wie bisher frühzeitig.

Untersuchungen in den Bestandsgebäuden

Parallel hierzu laufen die angekündigten Untersuchungen in den Bestandsgebäuden in der Adlerflychtstraße und der Hermannstraße.

In den vergangenen Wochen wurden in der Adlerflychtstraße 35/37 vorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Hierzu zählte insbesondere die Entfernung von Deckenverkleidungen, um Zugang zu den tragenden Bauteilen zu erhalten.

In der KW11 erfolgen vergleichbare Arbeiten im Gebäudekomplex Hermannstraße 42/42a/42b. In der darauffolgenden KW12 sind diese Maßnahmen im Gebäudekomplex Hermannstraße 46/46a vorgesehen.

Nach Sichtung der tragenden Bauteile durch den beauftragten Gutachter ist im nächsten Schritt die Entnahme von Bohrkernen mit einem Durchmesser von etwa 5 bis 7 Zentimetern an definierten Stellen vorgesehen. Die entnommenen Proben werden anschließend in einem Fachlabor der TU Darmstadt ausgewertet, um verlässliche Erkenntnisse zur Betonbeschaffenheit zu gewinnen.

Wichtig ist uns an dieser Stelle der Hinweis: Die Vorbereitung und Ausführung der Bohrungen, sowie das abschließende Verschließen erfolgen unter Aufsicht eines beauftragten Statikers, fachgerecht und ausschließlich an klar festgelegten Punkten. Die Entnahme der Proben dient ausschließlich der labortechnischen Untersuchung. Entnahmestellen werden während der Bohrungen gesichert und nach erfolgter Entnahme der Bohrkerne wieder ordnungsgemäß mit Beton verfüllt. Die Bauteiluntersuchung hat keine Auswirkungen auf die Standsicherheit oder die reguläre Nutzung der Gebäude.

Über die konkreten Termine und Zeitfenster der Arbeiten informieren wir Sie rechtzeitig per Anschreiben und E-Mail. Sobald belastbare Ergebnisse aus den Untersuchungen vorliegen, werden wir Sie transparent und zeitnah darüber unterrichten.

Start der Rückbauarbeiten am Oeder Weg 74-78

Wie bereits angekündigt, gehen die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Rückbau und dem Neubau am Oeder Weg weiter voran.

Ab Montag, dem 16. Februar 2026, beginnt der Rückbau der Gebäude Oeder Weg 74–78. Die Arbeiten starten von der Seite der Hermannstraße aus. Hierzu kommt ein Abrissbagger mit einer sogenannten Abbruchzange zum Einsatz, mit der die bestehenden Mauern schrittweise zurückgebaut werden.

Nach aktuellem Stand ist vorgesehen, dass die Rückbauarbeiten innerhalb von etwa 14 Tagen abgeschlossen werden.

In den vergangenen Wochen wurden bereits vorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Dazu zählten unter anderem der Rückbau der Dämmplatten an der Außenfassade sowie die Entkernung der Gebäude. Ziel dieser Arbeiten war es, die anfallenden Materialien sortenrein zu trennen und fachgerecht zu entsorgen.

Uns ist bewusst, dass insbesondere während des Rückbaus Beeinträchtigungen auftreten können, etwa durch Lärm, Staub oder eine erhöhte Baustellenaktivität. Um die Auswirkungen für die Nachbarschaft so gering wie möglich zu halten, werden entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen. Bei trockener Witterung wird der Arbeitsbereich kontinuierlich mit Wasser benebelt, um die Staubentwicklung zu reduzieren.

Untersuchungen an den bestehenden Gebäuden

Die Arbeiten zum Rückbau und zum Neubau am Oeder Weg gehen weiter voran. Als nächster Schritt stehen nun, wie bereits angekündigt, weitere Untersuchungen an den bestehenden Gebäuden an. Darüber möchten wir Sie heute rechtzeitig informieren, damit Sie wissen, was in den kommenden Wochen auf Sie zukommt.

In der Kalenderwoche 6, ab dem 2. Februar 2026, beginnen die Arbeiten mit dem Öffnen einzelner Deckenbereiche. In den darauffolgenden Wochen folgen weitere Bohruntersuchungen. Über die genauen Termine, den jeweiligen Ablauf sowie über die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden wir Sie jeweils gesondert und rechtzeitig informieren.

Uns ist bewusst, dass diese Arbeiten mit Beeinträchtigungen verbunden sein können, etwa durch Lärm, Staub oder erhöhte Baustellenaktivitäten. Dafür bitten wir Sie schon jetzt um Ihr Verständnis. Selbstverständlich wird alles dafür getan, die Belastungen für Sie so gering wie möglich zu halten.

Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang auch der Hinweis, dass die Untersuchungen zwar insgesamt sechs Wohnungen betreffen, hierfür jedoch drei leerstehende Wohnungen genutzt werden können. Dadurch ist es nicht erforderlich, sechs Wohnungen leerzuziehen. Diese Vorgehensweise dient dazu, die Auswirkungen auf die Mieterschaft so gering wie möglich zu halten.

Uns ist bewusst, dass ein solches Vorhaben mit Fragen, weiterem Informationsbedarf und zum Teil auch mit Unsicherheiten verbunden ist. Gerade weil es um Ihr Zuhause und Ihren Alltag geht, nehmen wir diese Anliegen sehr ernst. Deshalb haben wir ergänzend diese Webseite als   Informationsangebot für Sie eingerichtet, das Sie jederzeit nutzen können, um sich über die aktuelle Situation zu informieren und Ihre Fragen direkt an uns zu richten.

Hier finden Sie ab sofort alle wichtigen Informationen zum Projekt gebündelt und laufend aktualisiert. Zudem finden Sie u.a. einen Zeitplan mit den nächsten Schritten sowie einen Informationsbereich, in dem wir Sie regelmäßig über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren.

Über diese Internetseite halten wir Sie fortlaufend über sämtliche Angelegenheiten, Ankündigungen und Ereignisse rund um das Projekt und alle Aktivitäten in der Wohnanlage auf dem Laufenden. Dort werden auch Termine für Informations- und Austauschformate rechtzeitig bekannt gegeben, bei denen Sie Ihre Fragen und Anliegen direkt ansprechen können. Unser Ziel ist es, Ihnen jederzeit eine verlässliche, transparente und gut zugängliche Informationsquelle zur Verfügung zu stellen.

Zu wichtigen Projektschritten werden wir Sie zudem weiterhin direkt informieren,  unter anderem durch Mieteranschreiben und Aushänge in der Wohnanlage. So stellen wir sicher, dass alle Mieterinnen und Mieter umfassend und rechtzeitig über relevante Entwicklungen informiert sind.

Ergänzend dazu bleiben die persönlichen Kontaktmöglichkeiten selbstverständlich bestehen: Sie erreichen uns per E-Mail unter dialog@amOederWeg.de oder telefonisch unter 069 768 072 111, werktags von 8 bis 18 Uhr. Bitte zögern Sie nicht, diese Angebote zu nutzen. Ihre Fragen, Hinweise und Anregungen sind für uns sehr wichtig und ein wesentlicher Bestandteil des weiteren Prozesses.

Gerne laden wir Sie auch ein, uns eine Rückmeldung zur neuen Internetseite zu geben: Welche Informationen sind für Sie besonders hilfreich? Welche zusätzlichen Angebote oder Inhalte wünschen Sie sich? Ihr Feedback hilft uns, das Informationsangebot weiter an Ihren Bedürfnissen auszurichten.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse, Verständnis und Ihre Begleitung des Projekts und halten Sie auch weiterhin transparent und verlässlich auf dem Laufenden.

Rückbau Oeder Weg 74–78: Beweissicherung in Nachbargebäuden

Im Zuge der Vorbereitung des Rückbaus des leerstehenden Gebäuderiegels Oeder Weg 74–78 wird in den angrenzenden Bestandsgebäuden eine Beweissicherung durchgeführt.
Zwischen dem 29. September und dem 15. Oktober 2025 begutachtet ein unabhängiger Gutachter die Gebäude in der:

  • Adlerflychtstraße 35–41
  • Hermannstraße 42–46a

Dabei werden auch die Wohnungen sowie das Gastronomiegewerbe in Augenschein genommen.
Ziel der Beweissicherung ist es, den aktuellen baulichen Zustand vor Beginn der Arbeiten zu dokumentieren. Festgehalten werden beispielsweise vorhandene Risse oder Abplatzungen. Die Begehung dauert in der Regel nur wenige Minuten pro Wohnung.
Die Terminabstimmung erfolgt direkt über die Hausverwaltung Bossert, die sich rechtzeitig bei Ihnen melden wird.
Auf Wunsch können Mieterinnen und Mieter nach Abschluss Einsicht in den sie betreffenden Auszug des Gutachtens nehmen.

Wie geht es weiter? Nächste Schritte und Ausblick

Nach dem Eigentümerwechsel und den laufenden Bestandsprüfungen stehen mehrere Schritte an:

Bauprüfungen im Bestand
Die bisherigen Untersuchungen haben gezeigt, dass vertiefende Prüfungen der Bausubstanz erforderlich sind. Ziel ist es, eine belastbare Grundlage für weitere Entscheidungen zu schaffen. Über Ergebnisse und mögliche Maßnahmen informieren wir Sie transparent und frühzeitig.

Neubau Oeder Weg 74–78
Für den leerstehenden Gebäuderiegel liegt eine Abriss- und Baugenehmigung vor. Die vorbereitenden Arbeiten sollen spätestens im November 2025 beginnen. Der Neubau ist ab 2026 vorgesehen. Sobald konkrete Zeitpläne vorliegen, werden diese hier veröffentlicht.

Mieterinformation und Dialog
Für den Herbst 2025 ist eine Mieterinformationsveranstaltung geplant. Dort stellt sich die neue Eigentümerin persönlich vor, erläutert den aktuellen Stand und beantwortet Fragen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Bis dahin halten wir Sie regelmäßig über diese Webseite auf dem Laufenden.

Eigentumsübergang der Wohnanlage abgeschlossen

Die Wohnanlage im Oeder Weg, in der Hermannstraße und in der Adlerflychtstraße hat eine neue Eigentümerin. Der Eigentumsübergang von der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) auf die abrdn Investments Deutschland AG ist abgeschlossen.
Für Sie als Mieterinnen und Mieter gilt weiterhin:

  • Ihr bestehender Mietvertrag bleibt unverändert bestehen.
  • Alle Rechte und Pflichten gelten unverändert fort.
  • Die Hausverwaltung Bossert bleibt mit den bekannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern für Sie zuständig.

Der neue Eigentümer übernimmt die Wohnanlage mit dem Ziel, den Bestand langfristig zu sichern und behutsam weiterzuentwickeln. In den kommenden Wochen verschafft sich abrdn einen umfassenden Überblick über den baulichen Zustand und die Situation vor Ort, um die nächsten Schritte fundiert vorbereiten zu können.
Über weitere Entwicklungen und Termine informieren wir Sie fortlaufend hier auf der Webseite.